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Über

Ich bin Denise!!!

Hier steht alles drin was mich bewegt und beschäftigt. 

Alter: 27
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
Traf mich das Leben sehr hart.

Wenn ich mal groß bin...:
Will ich frei sein und gluecklich.

Ich wünsche mir...:
Meinen inneren Frieden.

Ich glaube...:
An mich selbst und die faehigkeit des Wunderns und der Weitsicht.

Ich liebe...:
Mein Kind, meinen mann und meine Freunde

Man erkennt mich an...:
Meiner Sympathischen und Freundlich-verrueckten Art.

Ich grüße...:
Alle die mir wichtig und Wohlgesonnen sind.



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Blog

Ach eeehhm ich sollt euch vielleicht noch einige Hintergrunddetails zu meinen Blogeinträgen liefern.

Also...wo fange ich bloß an...das is schwierig und dauert sicher ewig...

 

Als ich fünf Jahre alt war begann mein Vater mich anzufassen und irgendwann regelmäßig Sex mit mir zu haben. Ich habe das dann irgendwann in der Schule rum erzählt was mir natürlich niemand geglaubt hatte. Mein Verhalten anderen Kindern gegenüber und auch meine schulischen Leistungen waren katastrophal schlecht. Ich legte ein Sexuelles Fehlverhalten an den Tag und war immer wieder auffallend Belastigend den männlichen Mitschülern gegenüber. Insgesamt ging dies bis ich dann nach der Verhaftung meines Vaters das erste mal in stationäre Therapie gegangen bin was 2003 gewesen sein müsste. Dort waren die regeln sehr Locker und man hatte einiges an freiheiten. Dort begann denke ich auch die Suche nach mir selbst. Ich begann mich selbst zu verletzen, schnitt mir regelmäßig bis täglich die Arme auf. Man könnte sagen das ich schwer gestört war. Im Laufe der vollstationären Therapie stellte ich Fest das ich nicht wieder zu Hause bei meiner Mutter leben möchte was ich im Rahmen eines Hilfeplan-Gesprächs im beisein des Jugendamtes zum Ausdruck brachte. Nach einigen Wochen durfte ich mir eine Mädchenwohngruppe ansehen für die ich mich dann schließlich auch entschied, somit konnte ich nach ca fünf Monaten Therapieeinrichtung dort einziehen.

Die erste Zeit was es dort auch sehr nett allerdings dauerte es nicht lange bis es die ersten Schwierigkeiten gab. Es gab dort Ausgangszeiten, Putzdienste feste Koch und Waschtage die es einzuhalten galt. Da ich zu Hause viel alleine war und sich da offensichtlich nicht viel für mich intressierte war es sehr schwer mich an Regeln zu halten bzw. zu gewöhnen. Ich hielt mich dort an nicht eine der vorgegebenen Regeln und wollte dort raus. Ich habe einen Bock nach dem anderen geschossen und stand kurz vor dem Rauswurf. Man setzte mich unter Druck, ich solle mich in eine stationäre Therapieeinrichtung begeben um noch weiter in der wohngruppe bleiben zu können. Ich tat was man von mir forderte was allerdings nicht lange anhielt. Nach ca drei Wochen flog ich dort mehr oder weniger raus, was jedoch nicht zum Rausschmiss aus der Wohngruppe führte. Ich konnte in der Wohngruppe sogar ins Erdgeschoss ziehen. Dort teilte ich mir mit einer weiteren Dame eine Wohnung was meiner meinung nach recht gut lief allerdings wollte ich immer noch nach wie vor die wohngruppe verlassen. Ich habe mich also erstmal zum goodwill an die Regeln gehalten auch wenn ich mir immer dachte fuck off!! Es dauerte nicht lange da wurde als bedingung für meine eigene Wohnung ein weiterer aber diesmal erfolgreicher Aufenthalt in einer vollstationären Therapieeinrichtung gefordert. Ich erfüllte brav und anständig die bedingung und tat so als würde ich wie gewünscht mich auf die Therapie einlassen, so hab ich es auf ca 10 wochen aufenthalt gebracht. Ich habe die Bedingung erfüllt und bekam leider keine eigene Wohnung allerdings durfte ich umziehen. Ich durfte zur heimleitung ins Dachgeschoss ziehen und musste mir also wieder eine wohnung mit einem anderen Mädchen teilen. Dort hielt ich es recht lange und gut aus auch wenn ich eigenmächtig einfach hin und wieder wo anders übernachtete. Ich rief selbstständig und regelmäßig die Heimleitung oder meine Mutter an und gab an das ich bei meinem Freund schlief. Dies war zwar nicht ok aber sie hatten keine wahl, ich schlief wo anders aber gab bescheid bei wem so konnte man mir schon keinen Strick daraus drehen. Als ich endlich 18 Jahre alt wurde bin ich einfach dort ausgezogen in eine eigene wohnung. Ich arbeitete War aber ständig wochenlang krank ohne Attest vom Arzt dann begann ich meine Ausbuldung zur Kinderpflegerin welche ich dann nach keinem halben Jahr abbrach. Ich hatte Zweifel an mir, war erschöpft und hatte Liebeskummer wie noch nie zuvor. Freunde hatte ich keine mein damaliger Partner hatte sich getrennt also brach ich die Jugendhilfe ab und zog von Pforzheim wieder in die Kreisstadt in die näher meiner familie. Seit ich mit 13 von zu Hause weg bin habe ich mich nie wieder zu Hause oder erwünscht gefühlt bei meinen Eltern. deshalb bin ich immer zu meinen Großeltern gegangen dort hab ich mich zu Hause gefühlt und geborgen. Ich stellte irgendwann fest das ich Hilfe brauche weil ich alleine mit meinem Leben nichts anfangen konnte und ging zum Landratsamt und bat um erneute Betreuung die ich auch bekam. Die betreuung ist mir bis heute an die Seite gestellt und hilft mir meine schulden in den Griff zu bekommen meinen Haushalt zu führen. Die Betreuung gab mir immer besonders viel Halt und stand mir mit Rat und Tat zur seite egal was gerade angestanden hat. Mittlerweile bin ich seit ca vier Jahren mama und mache diesen job gut was allerdings nicht immer so war. Ich bin nicht sehr belastbar, bin extrem vergesslich, habe Probleme Struktur in den Alltag zu bringen, bin Depressiv und einsam. ich habe bis heute keine oder nur wenige Freunde die mich so nehmen wie ich bin und für meine Familie bin ich nur dann gut wenn ich mein Leben so lebe wie sie es wollen. Meine eigene Mutter gibt offen und ehrlich zu das sie sich für ihre kinder schämt, meine Schwester und ich sind so zerstritten das ich nichts mehr mit ihr zu tun haben will und meine Großeltern denken sie könnten mir vorschreiben mit wem ich wie und wann zu leben habe. Ich darf meinen Freund mit dem ich seit 2 jahren zusammen bin nicht zu ihnen kommen, wir sind nicht erwünscht. Bei meiner mutter muss ich betteln das mein Kind seinen/ihren Geburtstag im Garten meiner Mutter feiern darf... Wie soll man sich mit so einem leben toll fühlen??? Ich habe euch einiges erspart um es kurz zu halten. Ich liebe meine Familie sehr aber von ihnen bekomme ich irgendwie nichts zurück. Ich wünsche mir die Liebe und Geborgenheit einer Familie und ich wünsche mir nichts sehnlicher als das meine Familie hinter mir steht egal ob ich tue was sie für richtig halten oder nicht, ich wünschte ich hätte eine Familie die mich Unterstützt und mir Halt gibt.

 

Wie soll man so leben? 

14.7.14 21:08, kommentieren

Sehr Bewegend irgendwie...

14.7.14 18:09, kommentieren